Hemmerden glücklos im Spitzenspiel

„Fußball kann so ungerecht sein!“

 

Diese bittere Wahrheit mussten die Mädels vom SV Hemmerden am vergangenen Sonntag im Spitzenspiel gegen den 1. FC Mönchengladbach erleben. Nach einer, besonders in der ersten Halbzeit, wirklich ganz starken Leistung, standen die Damen von der Buscher Str. am Ende mit leeren Händen da und verloren mit 0:1.

 

„Das war in der ersten Halbzeit, vor allem in den ersten 25-30 Minuten unsere beste Saisonleistung. Dass du gegen so eine starke Defensive nicht eine Torchance nach der anderen hast, ist auch normal. Aber auch wir haben nichts zugelassen und waren vor allem taktisch sehr diszipliniert“, erklärt Trainer Richard Dolan. Mareike Esser traf in der 42. Minute per Freistoß die Latte und so ging man mit einem 0:0 zufrieden in die Pause.

 

„Wir sind dann nicht gut aus der Pause gekommen und haben so zehn Minuten gebraucht um wieder in den Tritt zu kommen. Ich habe dann sicherlich auch den Fehler gemacht, in der Pause taktisch umzustellen, was bei einigen zu Verwirrungen geführt hat. Auch war die Herausnahme von Carlotta „Carlo“ Meyer im Nachhinein ein Fehler“, räumt Dolan sehr deutlich ein. Trotzdem war es auch in der zweiten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel zweier starker Mannschaften. Hemmerden war zwar spielerisch gefällig, aber ohne zwingende Torchancen. Als sich alle schon mit dem 0:0 anzufreunden schienen, gelang den Gästen in der 85. Minute das 0:1. Trotzdem versuchte man weiter alles und nach einem Handspiel der Gäste im Strafraum entschied der Unparteiische  in der 90. Minute auf Elfmeter. Laura Rösgen übernahm die Verantwortung, doch leider schoss sie den Ball über das Tor und so blieb es beim 0:1.

 

Dolan stellt klar: „Die Niederlage nehme ich auf meine Kappe. Ich habe falsch gewechselt, weshalb der Mannschaft die klare Richtung fehlte. Ich bin trotzdem sehr stolz auf die Mädels, weil sie immer und immer weiter versucht haben, das Ding zu gewinnen. Wir können unheimlich viel Positives aus der Partie mitnehmen. Entschieden ist noch nichts. Also: Mund abputzen und weiter!“