Hemmerden gewinnt Auswärtsspiel in Hilgen doch noch deutlich

 Es war der am meisten gesprochene Satz von Trainer Richard Dolan in den letzten zwei Wochen: „Das Spiel in Hilgen wird ein ganz spezielles und sehr schwieriges Spiel! Wir müssen von Anfang an konzentriert sein.“

 

Aber irgendwie schienen seine Mädels nicht so richtig zugehört zu haben. Stand es doch nach 6 Minuten 1:0 für die TG und es bedurfte eines Eigentores, um in der 9. Minute auszugleichen. Nach einem kapitalen Fehler, erhöhten die Gastgeber auf 2:1. Was dann geboten wurde, war schlimmster Sommerfußball zum Abgewöhnen,  auch wenn es die ein oder andere Torchance auf beiden Seiten gab. Hilflos, konzeptlos und vor allem leidenschaftslos agierten die Mädels des SVH .

 

Die vom Schiedsrichter eingelegte Trinkpause nutzte Coach Dolan zum ersten Weckruf. Nach einer deutlichen Halbzeitansprache folgte eine klare Leistungssteigerung, die dann in einem „Schenck-Festival“ endete. Julia traf alleine viermal und Mareike Esser markierte das zwischenzeitlich so wichtige 2:3 für die Mädels von der Buscher Str.

 

„Hilgen ist so eine Mannschaft,  die uns, wenn  wir nicht 100% Einstellung und Disziplin an den Tag legen und sie gleichzeitig einen guten Tag erwischt, große Schwierigkeiten machen kann“, hatte Richard Dolan vor dem Spiel gewarnt. Und genauso war es dann auch. Erst als die Mannschaft sich auf ihre Fähigkeiten besann und das abrief, was zum Fußball einfach dazu gehört, nämlich Einsatz und Laufbereitschaft, konnte der Gegner überzeugend geschlagen werden. „Das hat die Truppe dann wirklich gut gemacht. Warum ich da immer erst den Wecker spielen muss, ist mir allerdings ein Rätsel!“

 

Jetzt gilt es, sich auf das nächste Heimspiel gegen Neersen vorzubereiten, aber erstmal ist Pfingstpause. 


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